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"Alle Lebewesen auf dieser Erde haben Gefühle wie wir, streben nach Glück so wie wir. Sie lieben, leiden und sterben wie wir. Alle notleidenden Lebewesen haben gleiche Rechte auf Schutz."

"Unsere Verpflichtung den Tieren gegenüber ist, diesen unseren anspruchslosen Brüdern kein Leid zuzufügen. Aber es reicht nicht, sich damit zu begnügen. Wir haben eine bedeutendere Aufgabe und die besteht darin, ihnen zu dienen, wenn sie uns brauchen."

St. Franziskus


Diese Worte, von Franz von Assisi am Anfang des 13. Jhdts. aufgeschrieben, vermitteln besser als alles andere unsere Einstellung zu Tieren, sie sind die Grundlage der Arbeit von adopTiere e.V.

Wir empfinden diese Verpflichtung und haben uns dieser Aufgabe verschrieben.
Die Tiere brauchen uns.

Helfen Sie uns helfen!

 

Ihr adopTiere e.V. Team





9. September 2011

Flutkatastrophe zerstört Canalba

Einige Monate sind ins Land gegangen ...

... einige Monate, in denen die Frauen von Canalba alles versucht haben, um eine Lösung für das Canile zu finden, die eine Katastrophe wie die vom März in Zukunft verhindert. Aber Canalba liegt in Italien, nicht in Deutschland. Und da mahlen Behördenmühlen langsamer und auch willkürlicher, als wir es gewohnt sind.

Dabei sah es anfangs sogar recht vielversprechend aus. Uns war zwar bald klar, dass die Gemeinde, zu der das Tierheim gehört, viel zu arm ist, um Maßnahmen zu ergreifen, mit denen man den Fluss in sein altes Bett hätte zurückdrängen können, um dann einen Flutverbau gegen das Hundegelände zu errichten.

Aber wir hatten große Hoffnungen, Canalba an einer neuen Stelle, unweit seines alten Standorts - allerdings höher gelegen - neu errichten zu können. Es hatte sich ein italienischer Sponsor gefunden, der ein Grundstück zur Verfügung stellen wollte, das dem Tierheim den Neustart gewährleistet hätte. Genaugenommen hat er nicht nur ein Grundstück zur Verfügung gestellt, sondern den umliegenden Gemeinden die Wahl zwischen drei Grundstücken gelassen, die wir alle hätten nutzen dürfen.

Aber unsere Hoffnungen wurden relativ schnell zerschlagen. Keine der anderen Gemeinden - die sich immerhin nicht zu schlecht sind, ihre herrenlosen Hunde in Canalba abzuladen - ist bereit, auf ihrem Gebiet einen Tierheimneubau zu dulden. Der Weiterbetrieb auf dem alten Gelände ist aber wegen der gestiegenen Hochwassergefahr nur noch geduldet, nicht mehr wirklich erlaubt. Eine Situation, mit der niemand langfristig leben kann.

Wie es weitergehen soll, weiß noch niemand so recht. Wir suchen weiter mit Hochdruck nach einer Lösung für das Problem. Jeder Cent der Spenden-Gelder, der nicht für den ersten Wiederaufbau gebraucht wurde, lagert derzeit auf einem Sonderkonto und wartet darauf, sinnvoll investiert zu werden, um den Hunden ihr Zuhause sicher zu stellen. Wir haben die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben, aber mittlerweile wissen wir, dass wir einen langen Atem brauchen werden. Deshalb werden wir die Berichterstattung an dieser Stelle auch erst mal beenden und die Reportage über die Flutkatastrophe auf die Canalbaseite verschieben. Sobald es etwas Neues gibt, werden wir uns von dort wieder zu Wort melden. Und wir hoffen, dass es gute Neuigkeiten sein werden.